Olympisches Wettrennen versus Hausmannskost

Sicherlich wird der eine oder andere sportbegeisterte Olympionike nun in ein tiefes Loch fallen, nachdem die nicht ganz unangefochtenen Spiele ein Ende gefunden haben.

Was tun in diesem Fall? Insbesondere ich als passionierter Eishockeyfan muss mich ab sofort damit abfinden, dass die auf höchstem Niveau stattgefundenen Spiele der besten Nationen auf diesem Sektor plötzlich von der Bildfläche verschwunden sind.  Wie läßt sich nun dieses Phase am geschicktesten überbrücken? Da war doch noch was, ach ja die alljährlichen Preplayoffs und die sagenumwobenen Playoffs in der deutschen Eliteliga DEL (Deutsche Eishockeyliga). Als Straubinger Kindl muss ich in diesem Fall etwas leiden im Vergleich zu den beiden märchenhaften letzten Spielzeiten, als meine beloved Tigers zum ersten Mal in ihrer langjährigen bewegten Geschichte sowohl das Halbfinale gegen den späteren Champion Berlin und das Viertelfinale gegen Köln, dem letztjährigen Finalisten erreicht hatten. Das waren historische Momente, die man so schnell nicht missen möchte. Deswegen ist es umso bedrückender, dass jetzt schon Schluss ist kurz vor dem Ende der offiziellen Spielzeit. Aber vielleicht hat dies auch was Positives, denn die Organisation hat nun Zeit und Muse darüber nachzudenken, was hätte sein können und nicht passieren dürfen im Laufe der Saison. Aufarbeitung, kritische unverblümte Analyse mit den nötigen Schlussfolgerungen sind nun angesagt, deren Erkenntnisse durchaus neuen Impetus nach sich ziehen und das Momentum in der nächsten Saison wieder auf die Seite der Straubing Tigers bringen können. Wie gesagt, nach der Saison ist vor der nächsten Spielzeit und die Weichen müssen frühzeitig gestellt werden; dabei dürfen durchaus unangenehme Entscheidungen nicht ausser Acht gelassen werden und von der Organisation als auch vom durchaus kritischen Umfeld auch als nicht unumgänglich erachtet werden.  Ich freue mich auf konstruktive Beiträge und Anregungen.

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