Weihnachtsblues – again

Nicht schon wieder, so oder so ähnlich könnte man mein momentanes Stimmungsbild beschreiben. Warum schaffen es „meine“ Tigers nicht, eine kleine Serie an positiven Spielen auf das eisige Parkett zu legen und hier mal für eine gewisse Nachhaltigkeit zu sorgen, nicht nur bei den Fans sondern auch bei den Offiziellen? Meine Leidensfähigkeit in dieser Saison war fast nur von den ups and downs geprägt trotz etlicher hoffnungsvoll stimmender Momente, die mich Größeres erwarten ließen. Nun muss ich aber leider feststellen, dass wohl eine Beständigkeit derzeit nicht im Bereich des Erwartbaren und Machbaren liegen wird. Woran liegt dies? Fehlt es am ureigenen Hunger einiger Akteure, die vielleicht schon gesättigt sind und nur noch das Prinzip Minimalistentum präferieren? Das kann und darf aber nicht sein, denn der niederbayerischer Fan ist von Haus aus sehr kritisch und legt großen Wert auf die klassischen Tugenden wie Leidenschaft, Kampf und Einsatz bis zur letzten Minute bzw. Sekunde im Eishockey. Sofern diese Elemente seitens der Spieler weitgehendst umgesetzt werden, ist der geneigte Zuschauer am Pulverturm grundsätzlich zufrieden, auch wenn am Ende eine Niederlage zu Buche steht. Gut gekämpft und dagegengehalten zählt ebenso und wird entsprechend belohnt mit Zufriedenheitsbekundungen auf den Rängen. Das Sahnehäubchen ist für mich jedoch der Sieg, denn damit wird automatisch ein Lied unserer Nummer 5 Dylan Yeo im Rahmen der nach dem Match stattfindenden Ehrenrunde ausgelöst, was Gänsehautstimmung auf den Rängen hervorruft und für mich wie Balsam auf der Seele ist auf meinem Weg nach Hause….

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